Ein Mommy Makeover ist für viele Frauen der Weg zurück zum eigenen Körpergefühl. Während Bruststraffungen oder Bauchdeckenplastiken oft im Fokus stehen, gibt es einen weiteren Bereich, der sich durch Schwangerschaft und natürliche Entbindung stark verändert: die Intimzone.
Immer mehr Frauen entscheiden sich deshalb bewusst dafür, eine Schamlippenkorrektur (Labienreduktion) in ihr Behandlungskonzept zu integrieren. Es ist der „letzte Schliff“, um den Körper nicht nur optisch, sondern auch funktionell wieder in Einklang zu bringen.
Warum ist eine Schamlippenkorrektur medizinisch sinnvoll?
Vergrößerte innere Schamlippen (Labienhypertrophie) sind nach einer Geburt keine Seltenheit. Das Gewebe wird gedehnt und bildet sich oft nicht vollständig zurück. Dies ist meist kein rein ästhetisches Thema, sondern führt zu echten Alltagsproblemen.
Betroffene Frauen klagen häufig über:
- Reibung und Schmerzen beim Sport (z. B. Radfahren oder Reiten).
- Unwohlsein in enger Kleidung oder Bademode.
- Hemmungen beim Intimverkehr.
Die chirurgische Korrektur entfernt überschüssiges Gewebe schonend und formt den Intimbereich neu, was das körperliche Wohlbefinden und die Unbeschwertheit im Alltag deutlich steigert.
Der richtige Zeitpunkt: Geduld ist wichtig
Viele Frauen möchten die Transformation so schnell wie möglich abschließen. Doch gerade im Intimbereich ist der Faktor Zeit entscheidend für die Sicherheit.
Anders als oft angenommen, sollte ein operativer Eingriff nicht schon sechs Wochen nach der Geburt erfolgen. Das Gewebe ist zu diesem Zeitpunkt noch hormonell aufgelockert und stark durchblutet. Fachärzte empfehlen daher, mindestens sechs Monate zu warten, bis sich der Körper und die Gebärmutter vollständig regeneriert haben. Nur so ist ein präzises und dauerhaftes Ergebnis gewährleistet.
Kombination und Heilung beim Mommy Makeover
Der große Vorteil eines Mommy Makeovers ist, dass verschiedene Problemzonen in nur einer Narkose behandelt werden können. Die Intimchirurgie lässt sich dabei hervorragend mit einer Brust- oder Bauch-OP kombinieren.
Die Erholungszeit für die Intimzone ist erfreulich kurz. Da meist selbstauflösende Fäden verwendet werden, ist die Wundheilung oft schon nach wenigen Tagen weit fortgeschritten. Wird der Eingriff jedoch mit einer großen Bauchdeckenstraffung kombiniert, bestimmt diese größere Operation die Dauer Ihrer Schonzeit.
Fazit
Die Einbeziehung der Intimchirurgie in ein Mommy Makeover ist für viele Frauen eine logische Konsequenz. Sie beseitigt funktionelle Beschwerden und sorgt dafür, dass Sie sich in Ihrem Körper wieder rundum weiblich und sicher fühlen.