Augenlidstraffung: Der kleine Eingriff mit großer Wirkung

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Wenn wir einem Menschen begegnen, schauen wir ihm zuerst in die Augen. Sie sind entscheidend für unseren ersten Eindruck und spiegeln unsere Emotionen wider – ob Freude, Interesse oder Müdigkeit.

Doch mit der Zeit verliert die zarte Haut um die Augen an Elastizität. Hängende Oberlider („Schlupflider“) oder Vorwölbungen am Unterlid lassen uns oft erschöpft oder traurig wirken, selbst wenn wir uns fit fühlen. Eine Augenlidstraffung (Blepharoplastik) ist eine effektive Methode, um diese Diskrepanz zwischen innerem Gefühl und äußerem Erscheinungsbild zu beheben.

Wie läuft eine Augenlidstraffung ab?

Dieser Eingriff gehört zu den häufigsten und dankbarsten Operationen in der Ästhetischen Chirurgie. Je nach Befund unterscheiden wir zwei Bereiche:

  • Oberlidstraffung: Hier wird überschüssige Haut (und bei Bedarf etwas Fettgewebe) entfernt, um das Schlupflid zu korrigieren und den Blick zu öffnen.
  • Unterlidstraffung: Diese zielt auf die Entfernung von Tränensäcken und überschüssigem Fettgewebe ab, um die Augenpartie zu glätten.

Anders als oft vermutet, ist dafür meist keine Vollnarkose nötig. In der Türkei führen wir Oberlidstraffungen oft ambulant in Lokalanästhesie oder im Dämmerschlaf durch. Das schont den Kreislauf und ermöglicht eine schnellere Heimkehr.

Medizinischer Nutzen: Wenn die Lider die Sicht stören

Oft ist der Leidensdruck nicht nur ästhetischer Natur. Bei stark ausgeprägten Schlupflidern drückt die Haut so schwer auf den Wimpernkranz, dass das Sichtfeld eingeschränkt wird.

Betroffene ziehen oft unbewusst permanent die Stirn hoch, um die Augen offen zu halten. Dies führt häufig zu Verspannungen und Kopfschmerzen. Nach der Korrektur berichten viele Patienten von einem „befreiten Gefühl“ – die Stirn entspannt sich, und die Augen ermüden weniger schnell.

Ästhetik: Schluss mit Tränensäcken

Tränensäcke entstehen, wenn das Fettgewebe der Augenhöhle nach vorne tritt. Sie lassen das Gesicht permanent müde erscheinen, egal wie gut Sie geschlafen haben.

Durch die präzise Entfernung oder Umverteilung dieses Gewebes wirkt das gesamte Gesicht vitaler. Zwar entfernt die OP primär Hautüberschüsse, doch oft verbessern sich auch feine Linien. Für tiefe seitliche Lachfalten (Krähenfüße) kann der Eingriff wunderbar mit einer Botox-Behandlung kombiniert werden.

Fazit: Ein frischeres Ich

Dieser vergleichsweise kleine Eingriff hat einen enormen Verjüngungseffekt. Er verändert nicht Ihre Gesichtszüge, sondern dreht die Uhr lediglich etwas zurück. Sie sehen nach der Heilung nicht „gemacht“ aus, sondern einfach erholt und ausgeschlafen.

Möchten Sie wissen, ob eine Korrektur der Ober- oder Unterlider für Sie infrage kommt? Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Analyse Ihrer Augenpartie.

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